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Gemeinsam gegen COVID-19: Deutschland erhöht seine Unterstützung für Palästinaflüchtlinge

UNRWA-Mitarbeiter im Nuseirat Gesundheitzentrum im zentralen Gaza verpacken Medikamente, die für die Heimlieferung an ältere Menschen und Personen mit nicht-übertragbare Krankheiten bestimmt.

UNRWA-Mitarbeiter im Nuseirat Gesundheitzentrum im zentralen Gaza verpacken Medikamente, die für die Heimlieferung an ältere Menschen und Personen mit nicht-übertragbare Krankheiten bestimmt., © 2020 UNRWA Photo by Khalil Adwan

17.09.2020 - Artikel

Die COVID-19-Pandemie hat die bereits schwierige Lage der rund 5,6 Millionen Palästinaflüchtlinge zusätzlich verschärft. Die Bundesregierung hat deshalb ihre Unterstützung für UNRWA, das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge, aufgestockt.

Am 17.September 2020 wurden Verträge für eine zusätzliche Unterstützung in Höhe von 53 Millionen Euro abgeschlossen. Mit den Geldern werden insbesondere die Gesundheits- und Bildungsversorgung sowie die Infrastruktur in Flüchtlingslagern in Jordanien, Libanon und den Palästinensischen Gebieten gestärkt.

„Die Corona-Pandemie und ihre sozioökonomischen Folgen haben den Druck auf die palästinensischen Flüchtlinge erhöht. Mit unserer zusätzlichen finanziellen Unterstützung möchten wir UNRWAs Gesundheitsprogramm und weitere grundlegende Dienstleistungen stärken. Deutschland bleibt ein verlässlicher Partner der Vereinten Nationen, auch und gerade in schwierigen Zeiten.“, sagte Christian Clages, Leiter des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah anlässlich der Unterzeichnung.
28 Millionen Euro werden für die Unterstützung von Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen für Palästinaflüchtlinge im Libanon, Jordanien und den Palästinensischen Gebieten bereitgestellt.

Weitere 10 Millionen Euro sollen die Lebensbedingungen von Palästinaflüchtlingen im Libanon verbessern, wie etwa durch die Erschaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der nachhaltigen Abfallentsorgung sowie Hygiene.

Zudem werden 15 Millionen Euro investiert, um in Flüchtlingslagern in Jordanien und im Gazastreifen die Lebensbedingungen zu verbessern. Mit den Mitteln sollen unter anderem ein neues Gesundheitszentrum in Gaza und eine Solaranlage in Amman errichtet werden.

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