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Deutschland bleibt verlässlicher Partner für bessere wirtschaftliche Perspektiven für die Menschen in Palästina

07.11.2019 - Pressemitteilung

Bei den diesjährigen deutsch-palästinensischen Regierungsverhandlungen zur Entwicklungszusammenarbeit in Ramallah hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der palästinensischen Seite zusätzliche Mittel zugesagt, um unter anderem die Versorgung mit Trinkwasser zu verbessern. Insgesamt wurden neue Projekte mit einem Volumen von 56,2 Millionen Euro in Gaza, der Westbank und Ost-Jerusalem zugesagt. Damit bleibt Deutschland einer der wichtigsten Partner in der Entwicklungszusammenarbeit mit Palästina.

Einen Schwerpunkt der diesjährigen deutschen Zusage bildet der Aufbau des Verteilungsnetzwerks für eine neue Meerwasserentsalzungsanlage in Gaza. Für knapp 18 Millionen Euro soll damit die äußerst angespannte Wasserversorgung der dort lebenden Bevölkerung langfristig verbessert werden. Ungefähr eine Million Menschen in Gaza-Stadt und dem nördlichen Gazastreifen werden dadurch besseren Zugang zu sicherem Trinkwasser erhalten.

Der Sonderberater des palästinensischen Premiermisters, Estephan Salameh, und der Leiter des Nahostreferats im BMZ, Bernd Dunnzlaff, unterzeichneten am 7.11.2019 in Anwesenheit des Leiters des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah, Christian Clages, das Protokoll der Verhandlungen.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Verhandlungen stand das gemeinsame Engagement zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung. Die Zusammenarbeit von Deutschland mit Palästina konzentriert sich auf die Bereiche kommunaler Verwaltungsaufbau sowie nachhaltige Wirtschaftsentwicklung mit einem Fokus auf Berufsbildung, Arbeitsmarkt und Schulinfrastruktur.

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