Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Übergabe zweier mobiler Wachen an die palästinensische Zivilpolizei

v.l.n.r.: Oberst Nadi Halahleh, Distriktkommandeur Jenin, Marion Höltken, Leiterin GIZ Polizeiprojekt, Brigadier Ramadan Awad, Stellvertreter des Polizeipräsidenten für die nördlichen Distrikte (=Westjordanland), Christian Clages

v.l.n.r.: Oberst Nadi Halahleh, Distriktkommandeur Jenin, Marion Höltken, Leiterin GIZ Polizeiprojekt, Brigadier Ramadan Awad, Stellvertreter des Polizeipräsidenten für die nördlichen Distrikte (=Westjordanland), Christian Clages, © Mohannad Darabee, GIZ

24.01.2019 - Artikel

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unter Teilnahme der Zivilgesellschaft und der palästinensischen Zivilpolizei, übergab der Leiter des Vertretungsbüros der Bundesrepublik Deutschland, Christian Clages, in Ramallah zwei mobile Wachen an die Distriktverwaltungen von Jenin und Salfit. Die Übergabe erfolgte im Beisein des Vertreters des Polizeipräsidenten, Brigadier Ramadan Awad, sowie den Distriktkommandeuren von Jenin und Salfit. Die beiden Fahrzeuge werden zusätzlich zu den bereits übergebenen sechs mobilen Polizeiwachen in den zwei neuen Zieldistrikten eingesetzt. Ziel der mobilen Wachen ist es, die polizeiliche Präsenz in ländlichen und entlegenen Ortschaften wirksam zu verbessern.

Herr Christian Clages betonte in seinem Grußwort die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der deutschen Bundesregierung und der palästinensischen Polizei seit 2008: „Wir haben gemeinsam erfolgreich Kapazitäten im Sicherheitsbereich aufgebaut. Ziel dieser Zusammenarbeit ist auch das Vertrauen der Dienstleistungsempfänger in die Polizeistrukturen zu stärken. Insbesondere die Bevölkerung in abgelegenen Gemeinden entwickelt dabei durch die mobilen Polizeiwachen ein erhöhtes Vertrauen in die Arbeit der Polizei. Wir setzen auch weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit der palästinensischen Polizei. Dabei sollten wir offene Ohren haben, um auf die Vorschläge der Leistungsempfänger effektiv eingehen zu können.“ 

Brigadier Awad lobte die Rolle der deutschen Regierung bei der Unterstützung der palästinensischen Polizei. Er dankte auch allen weiteren beteiligten Institutionen, die eine enge Zusammenarbeit der Polizei mit der palästinensischen Bevölkerung fördern. Die mobilen Polizeiwachen seien dabei „erfolgreiche Mittel, um effektive Sicherheitsleistungen zu erbringen.“ 

v.l.n.r.: Unbekannter Polizist aus Jenin, Unbekannter Polizist aus Jenin, Marion Höltken, Leiterin GIZ Polizeiprojekt, Brigadier Ramadan Awad, Stellvertreter des Polizeipräsidenten für die nördlichen Distrikte (=Westjordanland), Christian Clages
v.l.n.r.: Unbekannter Polizist aus Jenin, Unbekannter Polizist aus Jenin, Marion Höltken, Leiterin GIZ Polizeiprojekt, Brigadier Ramadan Awad, Stellvertreter des Polizeipräsidenten für die nördlichen Distrikte (=Westjordanland), Christian Clages© Mohannad Darabee, GIZ

Die Übergabe der mobilen Polizeiwachen ist Teil des Programms zur Stärkung der Polizeistrukturen in den Palästinensischen Gebieten. Seit 2010 unterstützt die Bundesregierung aus Mitteln des Auswärtigen Amts die palästinensische Polizei bei ihrer Reform zur Verbesserung der polizeilichen Kompetenzen und der Entwicklung bürgernaher Strukturen, unter anderem durch die Etablierung mobiler Wachen. Für den Zeitraum 2018 – 2020 sind dafür 2,5 Mio. € vorgesehen.

Bis Herbst 2020 sollen drei weitere mobile Wachen an die palästinensische Polizei übergeben und somit in allen elf Distrikten des Westjordanlands entsprechende Kapazitäten geschaffen werden, um die Dienstleistungen der Polizei in entlegenen Regionen verbessern

nach oben