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Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, Michelle Müntefering, MdB, besuchte am 26.11.2018 Jerusalem

Staatsministerin Michelle Müntefering in der Erlöserkirche in Jerusalem

Staatsministerin Michelle Müntefering in der Johanniter-Kapelle der Erlöserkirche in Jerusalem, vlnr: Propst Wolfgang Schmidt; Christian Clages, Leiter des deutschen Vertretungsbüros; Staatsministerin Müntefering, © EKD

08.01.2019 - Artikel

Während ihres Aufenthalts in Jerusalem am 26.11.2018 besuchte die Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, Michelle Müntefering, MdB, die vom Bundestag mit zusätzlichen Mitteln bedachte Erlöserkirche in der Altstadt, die Schmidt-Schule, eine von zwei deutschen Auslandsschulen in Palästina, und den Auguste-Viktoria-Komplex auf dem Ölberg. Sie bezeichnete als wichtig, diese deutschen „Magneten“ in Jerusalem zu unterstützen.

Die Schmidt-Schule ist eine 1886 gegründete Mädchenschule in christlicher Trägerschaft, seit 2008 eine von Bund und Ländern geförderten deutschen Auslandsschule. Das 1964 errichtete Schulgebäude liegt am Rande der Altstadt beim Damaskustor, auf dem von Israel annektierten Gebiet in Ost-Jerusalem. Die Schule bietet nach 12 Schuljahren die palästinensische Hochschulzugangsberechtigung sowie die Deutsche Internationale Abiturprüfung (DIAP) an. Außerdem können das Deutsche Sprachdiplom I und II der KMK abgelegt werden. Schulträger ist der Deutsche Verein vom Heiligen Land (DVHL) mit Sitz in Köln. Seit dem Schuljahr 2005/06 steht die Schule unter deutscher Leitung. Die Schule wird vom Auswärtigen Amt seit 2008 personell und finanziell gefördert.

Die Leitung des Auguste-Viktoria-Krankenhauses schilderte der Staatsministerin die finanziellen Engpässe nach dem US-Rückzug und die Schwierigkeiten beim Zugang, v.a. aus Gaza.„

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