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Deutschland unterstützt palästinensisches Innenministerium dabei, die Dokumentensicherheit zu steigern

Geräte aus Deutschland, die die palästinensischen Behörden künftig verwenden werden

Geräte aus Deutschland, die die palästinensischen Behörden künftig verwenden werden, © Palästinensisches Innenministerium

23.08.2018 - Artikel

In Ramallah fand im August 2018 ein viertägiger Aufbaulehrgang für Dokumentenexperten des palästinensischen Innenministeriums und der Zivilpolizei statt. Der Lehrgang wurde im neuen Dokumenten-Trainingszentrum durchgeführt, das durch die Bundesrepublik Deutschland ausgestattet wurde.

Zur Eröffnung des Lehrganges übergab der stellvertretende Leiter des deutschen Vertretungsbüros, Bernd Kuebart, die umfangreiche technische Ausstattung an den stellvertretenden Innenminister, Generalmajor Mohamed Mansour.

Ein Experte des Urkundenprüflabors der Bundespolizei schulte die palästinensischen Beamten zu aktuellen Entwicklungen in der Dokumentensicherheit und erläuterte neue Methoden der Dokumentenprüfung. Teilnehmer der palästinensischen Kriminalpolizei und des Innenministeriums waren bereits 2011/12 in einem mehrstufigen Verfahren zu Dokumentenexperten ausgebildet worden. Sie leiten nun eigene Lehrgänge vor Ort.

Die Betreuer des Trainingszentrums unterwies der Experte der Bundespolizei in der Nutzung und Wartung der beschafften Geräte. Der Lehrgang und die Ausstattung mit Mikroskopen und Urkundenprüfgeräten wurden aus den Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

Die Bundespolizei unterstützt durch den Lehrgang ihre Partnerbehörden darin, gefälschte (Personal-)Dokumente und Urkunden zu erkennen, um damit in Ermittlungs- und Strafverfahren gerichtsverwertbare Beweise vorlegen zu können. Damit soll der Sachbeweis im Ermittlungs- und Strafverfahren der Zivilpolizei gestärkt (gegenüber etwa dem Zeugenbeweis) und rechtsstaatliches Handeln insgesamt unterstützt werden.

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