Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Deutschland und die Islamische Entwicklungsbank unterstützen das Auguste Viktoria Krankenhaus in Ost Jerusalem

Übergabe eines PET/SC Scanners an das Auguste Viktoria Krankenhaus

Übergabe eines PET/SC Scanners an das Auguste Viktoria Krankenhaus, © Badiah Bajjali, Lutheran World Federation

04.07.2018 - Artikel

Schon bald werden Krebspatienten aus den palästinensischen Gebieten von den Möglichkeiten eines modernen Diagnosegerätes profitieren, welches von Deutschland und der Islamischen Entwicklungsbank finanziert wurde. Unter Anwesenheit von Herrn Peter Beerwerth, Gesandter der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah, und Herrn Hani Abu Diab, Vertreter der Islamischen Entwicklungsbank, haben der Geschäftsführer des Auguste Viktoria (AV) Krankenhauses in Ost Jerusalem, Herr Wali V. Nammour sowie die Vertreterin des Lutherischen Weltverbandes, Frau Pauliina Parhiala, einen PET/CT Scanner erhalten, der eine verbesserte Krebsdiagnose ermöglicht.

Herr Peter Beerwerth lobte die wertvolle und einmalige Arbeit, die das AV Krankenhaus leistet, indem es für Palästinensern aus dem Westjordanland und dem Gaza Streifen hochspezialisierte Therapien bereitstellt: "Ich freue mich außerordentlich über die Übergabe des PET/CT Scanners. Mit diesem System wird das Krankenhaus sein Diagnostikangebot erheblich erweitern und somit die Therapiemöglichkeiten für Krebspatienten signifikant verbessern. Deutschland ist sehr froh, zur Stärkung des palästinensischen Gesundheitssektors beitragen zu können."

Das AV Krankenhaus wird vom Lutherischen Weltverband verwaltet. Es ist das erste und einzige Krankenhaus, das spezialisierte Therapien für Patienten aus den palästinensischen Gebieten, insbesondere zur Krebsbehandlung, anbietet. Pro Jahr werden hier rund 1800 Patienten behandelt. Der PET/CT Scanner ist eine Mischung aus Positronen-Emissions-Tomografie und Röntgengerät. Mit diesem ist es nicht nur möglich, Tumore genau zu lokalisieren sondern auch deren Eigenschaften abzuschätzen. Deutschland hat die Finanzierung mit einer Summe in Höhe von 1,2 Mio. USD unterstützt, die Islamische Entwicklungsbank hat 400.000 USD bereitgestellt.