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Deutschland sagt 53 Mio. EUR für neue Entwicklungsprojekte in den Palästinensischen Gebieten zu

Abkommensunterzeichnung

Der Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah, Peter Beerwerth, mit Außenminister Dr. Riad Al-Malki, © VB

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Deutschland stellt insgesamt 53 Mio. EUR (rd. 217 Mio. NIS) für neue Entwicklungsprojekte- und Programme in den Palästinensischen Gebieten bereit. Diese Zusage machte heute der Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah, Peter Beerwerth, dem Außenminister Dr. Riad Al-Malki. „Damit wollen wir weitere Beiträge dazu leisten, dass sich die Lebensbedingungen der Menschen in den Palästinensischen Gebieten stabilisieren“, sagte der deutsche Repräsentant. Seit über dreißig Jahren habe sich Deutschland als verlässlicher Partner erweisen, auch in schwierigen und unsicheren Zeiten. „Darauf können sich die Menschen in Gaza und der Westbank auch in Zukunft verlassen“, betonte Beerwerth. Strategisches Ziel der deutsch-palästinensischen Entwicklungszusammenarbeit sei es, den Aufbau eines palästinensischen Staates zu ermöglichen, der auf einer verhandelten Zwei-Staatenlösung basiert.

In der neuen Zusage in Höhe von 53 Mio. EUR bilden Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung und Berufsbildung einen besonderen Schwerpunkt. „Wir wollen weiter mithelfen, möglichst viele junge Menschen in Ausbildung und Jobs zu bringen“, sagte der deutsche Repräsentant. Für Infrastrukturmaßnahmen in den palästinensischen Gemeinden stellt Deutschland 16 Mio. EUR bereit. Sie sollen über das „Municipal Lending Programme“ des Municipal Development and Lending Fund (MDLF) umgesetzt werden, an dem auch weitere internationale Geber beteiligt sind.

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